
Zum Jahresende gibt’s hier einen Ausblick auf 2023 in Form eines Bilderrätsels.
Menschen, die mit dem Thema “Trauma(folgen)“ beschäftigt sind, sind bei der Auflösung klar im Vorteil- sofern sie sich auch schon näher mit dem Gehirn und seinen Strukturen befasst haben. 🙂
Wir wünschen uns und der Welt, dass 2023 friedlicher wird als 2022. Dass immer mehr Menschen sich gegen Gewalt und für Liebe und Besonnenheit entscheiden.
Dass positive Veränderungen stattfinden dürfen statt Lähmung oder Erstarrung.
Dass neue, kreative, menschenfreundliche Gedankengänge, Ideen, Alternativen wachsen dürfen.
Dass nichts so bleiben muss, wie es schon immer war. Dass alte Trampelpfade durch neue ersetzt werden.
Damit diese Wünsche verwirklicht werden können, braucht’s unter anderem jede Menge Futter für alle Seepferdchen in den Köpfen der Menschen. Weniger Input und Aktivierung der Mandelkerne.
Und das ist auch schon die simple Auflösung unseres Bilderrätsels:
Der Hippocampus (“Seepferdchen“) ist (nicht nur) in Sachen “Traumaheilung“ ein oberwichtiger Teil des menschlichen Gehirns: Hier werden neue, positive Erfahrungen gespeichert – z.B. heilsame Bindungen, schöne Erlebnisse, kreatives Lernen, usw.
Im Gegensatz dazu hält ein hochaktiver Mandelkern (Amygdala) Traumastrukturen aufrecht, feuert Alarm, verursacht Emotionschaos und Flashbacks.
Das Gute ist: Das Seepferdchen kann wachsen durch richtiges Futter und der Mandelkern kann wieder schrumpfen (Stichwort Neuroplastizität).
Und das wünschen wir der ganzen Welt:
Gut genährte, wertgeschätzte Seepferdchen für Klein und Groß und nicht noch mehr Wachstum für die Mandelkerne.








