Wir machen keine Weihnachtsferien.

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Wir möchten mitteilen, dass wir in der Peer- und Angehörigenberatung per Email auch an den Weihnachtsfeiertagen und Silvester (vormittags) erreichbar sein werden.

Krisen- und Notfallhilfe können wir in diesem Zusammenhang nicht leisten, aber wir wissen selbst, wie wichtig manchmal ein zuverlässiger, freundlicher, verstehender “Kontaktpunkt“ gerade an solchen Tagen sein kann.

Deshalb bleibt unsere Tür auch zu dieser Zeit zumindest vormittags geöffnet.

Dezemberfreude #15

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Dankbarkeit fühlen. Für unser Zuhause, in dem wir nicht frieren müssen, relative Gesundheit, ausreichend Nahrung, keinen Krieg in diesem Land, Freundschaft, Liebe, Perspektiven, frische Luft… Leben dürfen. Dankbarkeit für Lieblingsmomente.

Dezemberfreude #14

Dieser Typ auf seinem Mountainbike, der mich plötzlich überholt und mich total erschreckt, den find ich richtig Scheiße. Ich möchte ihm gerne von hinten einen Stock hinterherschmeißen, zwischen die Speichen.

Was ich noch Scheiße finde: Laufende Nase, Rosenkohl und Putin. Außerdem kotze ich auf diesen Arsch in der Nachbarschaft, der morgens um fünf seine Scheißautobatterie mit seinem Scheißlärmgerät auflädt. Mir egal, ob der wo hin muss!

Und ich hasse diesen Kackhubschrauber, der schon die ganze Zeit über unserer Laufroute kreist.

Scheiße finde ich auch dekadente Hipster mit Elektrolastenrädern, penetrantes Weihnachtsgedudel beim Einkaufen, dass wir keinen Therapieplatz finden, die hässlichen Gartenzwerge zwei Gärten neben uns, meinen Eisprung und absolut Oberscheiße finde ich “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“!

Mich kotzt so dermaßen viel an und ich latsche hier durch die Kackwalachei in der Kackkälte in diesen Kacklaufklamotten – und dann kommt plötzlich dieses Pferd!

Ich trete zur Seite, lasse es vorbeilaufen und denke “Ruhig, Brauner!“- und meine irgendwie uns beide.

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Dezemberfreude #13

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Wenn was Hand/Pfote und Fuß hat: Konfrontation, Direktheit, Klarheit. Gereinigte Luft. Sichere Verhältnisse. Vertrauensvolle Beziehung und Bindung. Da muss man sich dann natürlich auch rantrauen. Alle Beteiligten. Konsequent und geduldig und wohlwollend. Und wenn’s dann (wieder) klappt im Kontakt: Lieblingsmoment(e).

Dezemberfreude #12

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Mal wieder alte CDs sichten und hören. So schön gemischt, so verschieden. Überall sind Geschichten und Erinnerungen zu finden, in (fast) jedem Song, jedem Cover. Durch diverse Umzüge mitgetragen oder wieder neu beschafft, Souvenirs der 80er/ 90er, kleine Schätze und Individualitäten, besonders von Jugendlichen und Mittelerwachsenen.

Dezemberfreude #10

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Im Badezimmer Entspannung erleben. Geschützt, warm, ruhig, frei, schmerzlos- Begriffe, die nicht immer selbstverständlich waren für so einen Ort. Hier und heute ist es glücklicherweise anders.

Mein Körper ist mein Körper und wir gehören zusammen. Wir alle. Niemand funkt dazwischen, weder außen noch innen. Durchatmen.

Und ein Rosmarin-plus irgendwas-Duft umhüllt mich.

Schön.

Dezemberfreude #9

“Ich hab keine Lust. Es ist zu kalt. Die Scheiß-Nase läuft die ganze Zeit. Ich wäre lieber zu Hause in der Hängematte. Wir sehen in dieser Laufhose aus wie ein fetter Klops. Wann sind wir denn wieder zu Hause?…“

Die ersten 20 Minuten Walking waren nicht entspannt. Dann kamen wir an diese Stelle mit diesem Licht und alles war plötzlich okay. Körper, Bewegung, Fluss, Getragensein, Loslassen, warm werden. Hier und jetzt.

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