Frauenstreik: Wenn es mal reicht

Professionelle, berufliche, ehrenamtliche und auch private Unterstützung zu leisten, weil Menschen mit vielfältigen Traumafolgen nach Gewalterfahrungen nicht alleingelassen werden sollen und dürfen:

Dazu braucht es persönliches Engagement, Kraft, Herz, Kopf UND eine jeweilige Basis!

Und zu dieser gehören finanzielle Absicherung, Zeit, Schutzräume, Kapazitäten zur Vernetzung, Psychohygiene, Zugang zu Wissen und Informationen, usw.

Beratungsstellen, feministische Projekte, parteiliche Frauen*- und Mädchen*arbeit, Peer-to-Peer-Angebote, u.a. kämpfen immer wieder um Förderungen und Support- und verlieren viel zu oft, weil sie nicht zu politischen Prioritäten zählen.

Männer* hinterlassen diverse Trümmerhaufen, Frauen* kümmern sich darum und werden währenddessen noch weiter angegriffen, weil sie Hilfsmittel, Sicherheit, Zeit, Entschädigung, u.a. fordern: Es gibt tausend gute Gründe, jeden Tag irgendwo zu streiken und die „Umstânde“ zu bewüten.

Stattdessen machen wir* immer wieder weiter.

Weil’s sonst keiner macht.

Bis es mal reicht.

2 Kommentare zu „Frauenstreik: Wenn es mal reicht

  1. Ihr sprecht uns da total aus dem Herzen: wir machen es für diejenigen, die dringend Hilfe benötigen und weil es eben sonst keiner macht!

    Liebe Grüße von Sanne

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