Seit 2013 sind wir in der Öffentlichkeitsarbeit zum Themenbereich „sexualisierte/organisierte Gewalt“ und „Traumafolgen/Dissoziative Identitätsstruktur „aktiv. Wir haben Erfahrungen mit Fachtags- und Workshopsgestaltung, Vorträgen, Diskussionsrunden, Lesungen, Peer- und Angehörigenberatung, Vernetzungsarbeit (z.B. Trialoge), u.a.
Gern besuchen wir Einrichtungen, Initiativen, Arbeitskreise, Gruppen, Teams, Vereine, Beratungsstellen o.a., um uns dort mit unserer Expertise bedarfsorientiert und flexibel einzubringen. Wir freuen uns, wenn wir eingeladen werden.
Hier waren wir unter anderem schon tätig: Selbsthilfekongress „DIS-kurs“ (Oldenburg), „Bella Donna – Ein Haus von Frauen e.V.“ (Bad Oldesloe), „Frauen helfen Frauen Stormarn e.V.“ (Bad Oldesloe), „Atelierhaus im Anscharpark“ (Kiel), „Notruf Köln“, „WortWerft“ (Lübeck), „Violetta e.V“ (Dannenberg), „Frauenzimmer e.V.“ (Bad Segeberg), Präventionswochen gegen sexualisierte Gewalt (Kreis Herzogtum Lauenburg), u.a.
Im Podcast „Viele Leben“ findet Ihr/finden Sie eine Folge, in der wir mit Hannah Rosenblatt über unsere Projekte, Haltungen, Gedanken und Ideen zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ sprechen.
Wer uns einladen möchte oder Interesse am Buch hat (das auch im örtlichen Buchhandel bestellbar ist), möge uns bitte kontaktieren, damit wir Näheres besprechen können.
paula-rabe ät posteo. de
Viele freundliche Grüße,
Paula Rabe (Link zum „Speakerinnen“-Profil)


Buchrezension in „Ein Blog von Vielen“
Bericht zur Lesung am 20.11.2018 in Bad Oldesloe von „Frauen helfen Frauen Stormarn e.V.“:
„Am 20. November veranstaltete das BELLA DONNA HAUS in Kooperation mit unserer Frauenberatungsstelle eine Lesung mit Paula Rabe, freie Autorin, Überlebende organisierter, sexualisierter Gewalt, Mensch mit multipler Persönlichkeit.
Es ging Paula Rabe dabei, wie auf dem Buchrücken beschrieben, um innere und äußere Gespräche, Zeitsprünge, Widerstände, Verbindungen, heilsamen Humor und mehr.
Und genau so führte sie durch den Abend – mit eindrücklicher Präsenz, wohltuender Leichtigkeit, wundervollem Humor und Selbstironie. Man kann sich ihr nicht entziehen und allerspätestens beim „Gewaltfolgenwochenplan“ macht sich tiefe Erschütterung
breit. Paula benennt das Grauen, gibt liebevoll Einblick in das Leben als „Viele“ und beim Gedicht „Kleiner Mensch“ lösen sich die Tränen angesichts dieser „ringelnatzschen“ Liebenswürdigkeit. Paulas Texte gehen unter die Haut.
Tina Mehmel, Diplom Sozialpädagogin und Fachberaterin für Psychotraumatologie, gab einen fachlichen Einblick in die psychischen Folgen für Menschen, die sexualisierte, organisierte Gewalt erlebt und überlebt haben. Im Anschluss konnten Besucher*innen miteinander ins Gespräch kommen und Paula Rabe beantwortete zahlreiche Fragen. Sie wünschte sich sehr diesen direkten, persönlichen Kontakt.
Am Ende blieb jedoch die große Frage: Wie ist es möglich, nach all‘ diesen erlittenen Gräueltaten solch‘ eine Lebensfreude zu verkörpern? Und man geht mit dem Gefühl nach Hause: “Wenn das möglich ist, ist alles möglich.“ Zwar tief erschüttert, aber Paulas ungebrochener Lebenswille macht sich breit – sanft und unaufhaltsam- und uns gelingt ein Lächeln, in dem Hoffnung liegt und das Mut macht.
Wir danken Paula von Herzen dafür, dass sie ist wie sie sind.
Die Veranstaltung traf mit über 60 Teilnehmenden auf ein großes Interesse. Wir waren überwältigt, denn es war uns wichtig, auf die Existenz und die Folgen organisierter, sexualisierter Gewalt aufmerksam zu machen, betreuen wir doch auch betroffene Frauen in unserer Frauenberatungsstelle.“ (Frauen helfen Frauen Stormarn e.V.)